Herzlich willkommen auf den Seiten des Kickers Wolthausen e.V.

Seit geraumer Zeit - wohl schon mehrere Jahrzehnte - existiert in Wolthausen der Wunsch nach einem dorfeigenem Fußballverein. In der Vergangenheit gab es immer mal wieder Anläufe, ein regelmäßiges gemeinsames Kicken auf dem dorfeigenen Fußballplatz zu etablieren. Um den fußballinteressierten und sportbegeisterten Wolthäusern hierfür den gebührenden Rahmen zu bieten, wurde schließlich am 29.11.2018 der Kickers Wolthausen e.V. gegründet.
Nachdem sich das anfänglich sporadische, hobbymäßige "Kicken am Sonntag" auf dem dorfeigenen Bolzplatz am Winsener Kirchweg zu einem regelmäßig stattfindenen, sportlichen und kamaradschaftlichen Highlight innerhalb der fußballinteressierten - und begeisterten Dorfgemeinschaft entwickelt hat, war es nun mehr unausweichlich: Die Kickers Wolthausen verfolgten das ehrgezige Ziel, in der KK4 mit einer hoch motivierten und auch technisch versierten Mannschaft in den Ligabetrieb einzusteigen und für Furore zu sorgen!

Die Mannschaft beim ersten Freundschaftsspiel in Celle - Vorwerk



Pressespiegel

Die Infrastruktur wächst

„Herzlich willkommen liebe Fußballfreunde, hier an einem sonnigen Sonntagnachmittag am Winsener Kirchweg, schön dass Sie gekommen sind“, so könnte es in der Zukunft aus den Lautsprechern auf dem Wolthäuser Sportgelände vor einem Spiel der heimischen Kickers schallen. Nebst allen weiteren Bemühungen um das Sportgelände können sich die Spieler vom Trainerduo Schöne/Seel in Zukunft über eine Soundanlage freuen. Kein geringerer als Ortsbürgermeister Christian Peters spendiert den Fußballern um Kapitän Pralle ein Stück professionelle Atmosphäre. Musik vor dem Spiel oder in der Halbzeit, ein paar Interviews danach. All dies ist jetzt genauso möglich, wie das Verlesen der Startaufstellung der konkurrierenden Teams auf dem Rasen. „Die Nummer 15, der Wadenbeißer – Marcel Schrader“, ungefragt ein Moment den jeder Kicker gerne erlebt. Mit dem ersten richtigen Heimspiel wird es bekanntlich noch eine Saison dauern, umso schöner, dass das Drumherum nebenbei weiter stetig wächst, auch durch solch großartige Unterstützung aus dem eigenen Dorf. Die Spieler bedanken sich an dieser bei Ihrem Bürgermeister und werden dies sicherlich auch noch einmal gebührend tun, wenn der Ball wieder ordnungsgemäß über den Rasen rollt.


Breaking News

Ehemaliger Bezirksliga Spieler wechselt an die Örtze! Nach knapp einem Jahr aktiver Fußballpause als Spieler schnürrt Florian Seel ab sofort seine Fußballschuhe für die Kickers aus Wolthausen. Trainer Schöne ist froh, eine weitere wichtige Stütze im Team dabei zu haben , nachdem mit Henrik Pralle und Mattis Riemann bereits einige Wochen vorher zwei klasse Spieler verpflichtet werden konnten .Manager Marcel Schrader und Präsident Heiko Schrader freuen sich, dass Florian die Kickers in Zukunft als Spieler sowie weiterhin als Co-Trainer an der Linie im Training unterstützt . Mit seiner Art und seinem Willen, etwas zu erreichen, passt er super zu uns. Eben ein Junge vom Dorf, der Thörener Jung . Präsident Schrader freut sich darüber hinaus, vorzeitig die Verträge mit Trainer und Manager verlängert zu haben, so können die Kickers bereits vorzeitig für die nächste Saison planen. Bleibt Sportlich und gesund.


Sieger Social-Media-Cup

Am heutigen Montag ging der vom Fußballportal Kreis Celle ins Leben gerufene Social Media Cup 2021 zu Ende. Auf dem Grün wären die Kickers vermutlich nicht in die K.O.-Phase oder gar ins Finale gekommen, konnten sich durch den Werdegang im Turnier aber augenscheinlich die ein oder andere Sympathie erarbeiten. Nun aber von Beginn an. 44 Vereine nahmen teil, wovon es 32 in die Gruppenphase schafften. Die Kickers bekamen es in der Gruppe mit dem FC Lachendorf, dem Nachbarn SSV Groß Hehlen sowie dem MTV Langlingen zu tun. Gegen das erstgenannte Team behielten die Kickers mit 324: 242 klar die Oberhand. Da sich diese Stimmenanzahl nicht halten ließ, kassierte das Team im zweiten Spiel gegen Groß Hehlen die einzige 280:311 Niederlage. Es kam nun auf das letzte Spiel an. Gegen den Kreisligavertreter aus Langlingen gingen die Stimmen noch einmal zurück, mit etwas Glück konnte das Match dennoch mit 273:228 gewonnen werden. Wäre den Jungs von Trainer Schöne vorher ein Achtelfinale in Aussicht gestellt worden, sie hätten dies sofort unterschrieben. Die Auslosung meinte es zudem nicht gut für die Kickers. Es wartete nun nämlich Celles Ranghöchstes Team, kein geringerer als der MTV Eintracht forderte die Kickers heraus. Im Vergleich zum letzten Gruppenspiel konnten die Unterstützer fast verdoppelt werden. Mit 502:364 gelang die Überraschung. Spätestens jetzt hatte es jeden Wolthäuser gepackt. Dieser Erfolg war eine tolle Sache, gleichwohl aber auch der Grundstein für die restlichen drei Begegnungen, die bekanntlich folgen sollten. Im Viertelfinale wartete mit dem SV Altencelle das nächste Schwergewicht des Celler Fußballs, der derzeitige Tabellenführer der Bezirksliga 2. Dem SVA können wir für die letzten Jahre nur gratulieren. Konstanz hat sich ausgezahlt. Ein guter Kader und eine tolle Sportanlage sorgen für viele Unterstützer, nicht nur im Fußballsport. Zwar büßten die Kickers erneut ein paar Stimmen im Vergleich zum Achtelfinale ein, 459 waren aber 52 mehr als der Gegner einheimsen konnte – Halbfinale. Oberliga – Bezirksliga, da fehlt nur noch die Landesliga. Dies war vielleicht ein Gedanke, wurde aber auch Realität. Der VFL Westercelle wartete auf die Schöne-Jungs. Auch dem VFL können wir gratulieren. Durch eine super Jugendarbeit zeigt die Entwicklung stetig nach oben, auch der Kunstrasen an der Wilhelm-Hasselmann-Straße ist ein Vorzeigeprojekt, auf das der VFL zurückgreifen kann. Mit 702 stimmen torpedierten die Fans die bisherigen Quoten, sodass die Wolthäuser mit circa 200 Stimmen Vorsprung in das Finale einzogen. Hier wartete einer der größten Vereine aus dem Landkreis. Der SV Nienhagen, mit drei Teams im Spielbetrieb unterwegs, forderte die Kicker von der Örtze. Der SVN konnte im Halbfinale noch einmal drei Stimmen mehr für sich generieren als die Kickers. Mit dem zweiten Platz wäre die Wiese ebenso grün gewesen, wie mit dem Sieg. Dennoch fieberten alle dies es gut mit den Kickers meinen, dem Finale entgegen. Nachdem zuvor nur auf Instagram und Facebook gestimmt werden konnte, bestand nun die Möglichkeit, im Livestream von 12 Uhr an bis zur Entscheidung um 16 Uhr nochmals eine Stimme abzugeben. Bei Instagram lag die Elf vom Jahnring mit etwa 20 Stimmen vor den Kickers. Bei Facebook folgte die Revanche, sodass die Kickers mit einigen Stimmen Vorsprung in den Livestream gingen, den man zusätzlich auch noch für sich verbuchen konnte. Am Ende waren es 150 Stimmen Vorsprung beim 1222:1072 Sieg. Klar hatte der Verein um Präsident Heiko Schrader in der K.O.-Runde sicher auch den Underdog-Vorteil, dennoch wissen die Verantwortlichen diesen Sieg auch richtig einzuschätzen und sehen dies neben dem Gewinn an sich auch einfach als Honorar für die bisher geleistete Arbeit an. Alles was in anderen Vereinen selbstverständlich ist wie ein Sportplatz ist schließlich immer noch in Mache. Bodengutachten, Anzahl Parkplätze, Baugenehmigung - nur einige Aspekte, über die sich kein bestehender Verein mit seinen Spielern Gedanken machen muss. Vielleicht hat uns aber gerade dies einen kleinen Vorteil verschafft, dieses einfache. Von der Arbeit vor den ersten Spielen und dem ersten Sieg auf dem Grün, davon haben schließlich nicht allzu viele etwas gesehen. 23 Spieler an einem regnerischen Dienstagabend beim Training. Das hat auch nicht jeder. Klar wollen auch wir nicht dauerhaft in der 4. KK verharren, dennoch wollen wir auch ein Verein für alle sein, ein Verein wo die vielen jungen Leute aus dem Dorf und Umgebung dem Leder hinterherjagen können. Abschließend wollen wir uns natürlich bedanken, bei befreundeten Vereinen wie dem TSV Wietzendorf und dessen Frauenteam, allen Thekenteams wie den Fußballfreunden Thören, gegen die wir als letztes aufgrund Corona auf dem Feld standen durften und natürlich auch allen, die es gut mit uns gemeint haben. Danke natürlich auch an das Fußballportal, das im Web für einen kleinen, aber feinen Wettbewerb gesorgt hat. Am Ende, wenn wir uns alle wieder treffen dürfen, freuen wir uns schon auf den ersten Vereinsabend. Torwarttrainer Peter Rossa hatte schon fünf Minuten nach dem Sieg 50 Liter ausgesprochen, Spieler Niels Reiswig folgte kurze Zeit später mit den Worten „Auf einem Bein kannst du nicht stehen, ich leg nochmal 50 drauf.“ Das ist Zusammenhalt, das ist Fußball auf dem Dorf, eine Romantik, die sich viele Fans in Großstädten zurückwünschen.